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Predator - Upgrade Blu-ray

Original Filmtitel: The Predator (2018)

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1 Mitglied verkauft
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Französisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Italienisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
107 Minuten
Veröffentlichung:
24.01.2019
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Predator - Upgrade Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
7
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 04.02.2019
Als 2014 die ersten Gerüchte um einen weiteren Predator-Film die Runde machten, waren die Reaktionen der Fans gemischt. Hat der erste Teil mit Arnold Schwarzenegger noch eine riesen Fanbase, ist dies bei den Fortsetzungen nicht unbedingt der Fall. Als dann noch bekannt wurde, dass man Shane Black als Regisseur verpflichtet – einen Mann also, der zwar schon im ersten Teils als Schauspieler mit von der Partie war, heutzutage aber vor allem durch seine Buddy-Action-Komödien bekannt ist – stieg die Skepsis noch einmal etwas mehr an. Sollte der Predator nun etwa zur 'Lachnummer' werden? Kann eine solche Ausrichtung bei dieser zur Ikone gewordenen Figur überhaupt funktionieren? Auch die Benennung des Cast ließ die Vorfreude nicht wirklich steigen, denn große Action-Stars oder gar einen weiteren Auftritt von Arnold Schwarzenegger, sucht man hier vergebens. Schauen wir also, wie sich schlussendlich die Heimkino-Auswertung in Form der Blu-ray unter dem Strich schlägt.

Story

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Während einer Geiselbefreiungsaktion wird der Scharfschütze Quinn McKenna (B. Holbrook) Zeuge eines Raumschiffabsturzes. An der Unglückstelle macht er so gleich unliebsame Bekanntschaft mit einem Predator. Mit Mühe und Not kann er den intergalaktischen Jäger zur Strecke bringen und Teile seiner Ausrüstung in Sicherheit bringen – er schickt sie einfach per Post nach Haus. Er wird jedoch von den Behörden gestellt und für unglaubwürdig erklärt. Daraufhin soll er ins Gefängnis gesteckt werden. Währenddessen gelingt es daheim seinem Sohn Rory (J. Tremblay) die Ausrüstung des Predators zu aktivieren – großer Fehler, denn dadurch lenkt er die Aufmerksam einer neuen Predator-Spezies auf sich. Als der Bus, der Quinn ins Gefängnis bringen soll, von eben diesem Predator angegriffen wird, gelingt Quinn zusammen mit einigen Militär-Häftlingen die Flucht. Sie machen sich zusammen auf, um Rory vor dem außerirdischen Angreifer zu schützen. Unterstützung erhalten sie dabei von der Biologin Casey Bracket (O. Munn), welche im Geheimauftrag einer Regierungsgruppe den Predator erforschen soll. Der Anfang des Films, in dem Boyd Holbrook als Scharfschütze auf den Predator stößt, lässt einen zunächst aufatmen. Ganz so schlimm, wie die ersten Befürchtungen es vermuteten, scheint die Neuausrichtung des Franchises nicht zu werden. Der Auftakt lässt durch sein Dschungel-Setting direkt Vergleiche zum ersten Teil aufkommen. Gut, gegen diesen Kultfilm kommt auch der neue Teil nicht ran, aber der erste Kampf kann sich durchaus sehen lassen. Im weiteren Verlauf muss man aber gestehen, dass zwar einige der komödiantischen Einlagen passen, sie unter dem Strich oftmals aber nur zum Schmunzeln reichen - teilweise aber auch zu Kopfschütteln führen. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Charakter-Ausrichtung der Protagonisten: Das Team, welches sich aus Militär-Häftlingen zusammensetzt, könnte nicht 'bunter' sein. Da hätte man Trevante Rhodes als toughen Veteranen Nebraska, der einen Selbstmordversuch überlebt hat. Dazu gesellt sich der Tourette-Kranke Baxley - gespielt von Thomas Jane – der auf Grund seiner Krankheit immer wieder obszöne Bemerkungen von sich gibt. Ebenfalls zum Team gehört Keegan-Michael Key, der den ausgeflippten Typen Coyle spielt. Auf Seiten der Regierungsgruppe steht Sterling K. Brown als der Leiter der Geheimabteilung - ebenfalls ein Typ, der nur so vor Coolness strotzt, was oftmals aber ein wenig unpassend wirkt. Ganz ehrlich? So wirklich sympathisch kommt von den 'echten Kerlen' zunächst also keiner rüber – zu flapsig oder zu übertrieben tough sind ihre Charaktere ausgelegt. Im Bonus Material erfährt man etwas mehr über die einzelnen Charaktere, was sie dann schon wieder in ein anderes Licht rückt. Das hätte man deutlich mehr im eigentlichen Film einbauen sollen. Letzten Endes dienen die meisten auch nur als Kanonenfutter bzw. Opfer für die Weltall-Jäger. Die deutlich bessere Figur macht da Nachwuchsschauspieler Jacob Tremblay, der in der Rolle des leicht autistischen Rory doch recht gut überzeugen kann. Dabei war es gerade seine Kinderrolle, die im Vorfeld am Meisten für Skepsis sorgte. In den weiblichen Hauptrollen sieht man Olivia Munn - als Biologin, die schon von Kindheit an davon überzeugt ist, dass die Menschheit nicht allein im Weltall ist - und Yvonne Strahovski – hier in der Rolle der Emily McKenna, die Ex-Frau von Quinn und Mutter von Rory – welche ihre Charaktere ebenfalls recht ordentlich spielen.
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Richtig gut in Szene gesetzt wurde wieder die Action. Diese spielt diesmal in einer Kleinstadt und deren umherliegenden Wäldern und erinnert somit etwas an den zweiten Teil der 'Alien vs. Predator' Reihe. Beschweren braucht man sich auch über den Gewaltgrad nicht – es gibt nämlich jede Menge abgetrennter Gliedmaßen, Literweise Blut und herausquellende Gedärme zu sehen. Da dies meist humorvoll in Szene gesetzt wurde, wirkt das Ganze jedoch nicht zu brachial. Das Design der Predatoren kann sich ebenfalls wieder sehen lassen, auch wenn das etwa 3,5 Meter große Hybrid-Exemplar sicherlich ein wenig 'too much' ist. Putzig hingegen sind die Spürhunde der intergalaktischen Jäger, welche eine Abwandlung der aus 'Predators' bekannten Viecher zu sein scheinen. Schlussendlich hat man mit dem hier vorliegenden 'Upgrade' eine Mischung aus allen bisherigen Teilen erschaffen und diese mit einer ordentlichen Portion Humor gespickt. Wenn letzterer nicht unbedingt immer mit der Holzhammer-Methode eingebracht worden wäre und man der Charakter-Entwicklung der einzelnen Team-Mitglieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte, dann wäre es wahrscheinlich eine würdige Weiterführung des Franchises geworden. So bleibt es 'nur' ein ordentlicher Aktionstreifen für Zwischendurch – nicht mehr, nicht weniger. Ob aus der angedeuteten Fortsetzung am Schluss etwas wird, bleibt abzuwarten – einen 'Iron Predator Man' braucht es aber eigentlich nicht.

Bildqualität

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Ein 'Upgrade' scheint es definitiv bei der Aufnahmetechnik gegeben zu haben. Direkt von Anfang an fallen der hohe Schärfegrad und die kontrastreichen Farben auf. Selbst in den vielen dunklen Szenen gehen keine Details verloren. Der Dschungel zum Auftakt des Actionfilms wirkt fast dreidimensional – hier liegt trotz 2D-Bild eine wirklich gute Tiefenwirkung vor. An den Rüstungen der Weltall-Jäger ist jedes Detail erkennbar, ebenso gibt es bei Close-Ups feinste Hautstrukturen zu sehen. So zum Beispiel bei den Nahaufnahmen von Quinns Abzugsfinger am Scharfschützengewehr. Die sehr natürliche Farbgebung setzt immer wieder Akzente durch Feuer, Lichtquellen oder eben auch durch den neongrünen Lebenssaft der Predatoren. Das Bild ist frei von Filmkorn, wodurch auf einen rein digitalen Aufnahmeprozess zurückzuschließen ist. Kleines Manko: Hin und wieder sind die am Computer erzeugten Effekte als eben solche erkennbar, allerdings kommt das nicht allzu oft vor und wenn, dann wirkt es auch nicht sehr störend. Dass man es hier nur mit einer Blu-ray und nicht mit der Ultra HD Variante des Films zu tun, zeugt von der klasse Umsetzung des Films.

Tonqualität

Folgenden Tonspuren stehen bei der Blu-ray Variante zur Auswahl:
  • Deutsch DTS 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
  • Französisch DTS 5.1
  • Spanisch DTS 5.1
  • Italienisch DTS 5.1
  • Russisch DTS 5.1
  • Ukrainisch Dolby Digital 5.1
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Auf dem Papier sieht es erst einmal ernüchternd für die deutsche Synchronisation – hergestellt durch die Interopa Film GmbH in Berlin, unter der Dialogregie von Tobias Meister – aus. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn die DTS-Tonspur wurde sehr gut abgemischt und steht ihrem englischen HD-Pendant in nichts nach. So erhält der Zuschauer direkt von Anfang an, als das Raumschiff von hinten über den Kopf des Zuschauers hinwegfliegt, erstklassig verteilte Effekte über alle Kanäle des Heimkinos. Kraftvolle Bässe und durchschlagskräftige Kaliber bringen das Wohnzimmer immer wieder dezent zum Beben. Dabei bleiben die Dialoge stets einwandfrei verständlich. Auch der Soundtrack kann sich wieder sehr gut hören lassen, wird hier doch immer wieder das alte Main Theme aufgegriffen. Auch wenn es keine moderne 3D-Tonspur gibt – dass eine einfache DTS-Spur noch überzeugen kann, beweist dieser Film mühelos.

Ausstattung

Folgende Beiträge sind im Bonus-Menu zu finden:
  • Entfallene Szenen (6:55 Min.)
  • Hinter den Kulissen mit Regisseur Shane Black (10:28 Min.)
  • Die Evolution des Predator (20:11 Min.)
  • Das Einsatzteam (16:14 Min.)
  • Ein Rückblick auf die Predator-Filme (9:07 Min.)
  • Bildergalerie (1:50 Min.)
  • Original Kinotrailer (Teaser Trailer, Original Trailer, Final Trailer) (6:06 Min.)
Den Einstieg ins Bonusmaterial machen einige entfallene Szenen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Anschließend geht es mit Shane Black hinter die Kulissen. Hier wird noch einmal kurz Blacks Vergangenheit mit dem Predator angesprochen - schließlich gehörte er bereits 1987 zum Cast des ersten Teils. Der längste Beitrag widmet sich der Figur des Predators und seinem neusten Design. Hier kommen vor allem die Creature-Designer zu Worte, aber auch der aktuelle Darsteller des ikonischen Jägers, Brian A. Prince. Hierbei ist es wirklich interessant zu sehen, mit welchen technischen Mitteln man den Anzug des Predators kreierte. Die Gesichtszüge des Predators werden zum Beispiel durch viele Servomotoren gesteuert. Im Mittelteil des Bonus-Materials erfährt man etwas mehr über die einzelnen Gruppenmitglieder. Hier stehen die Hauptdarsteller im Focus und erklären, was ihnen an ihren Rollen wichtig war. Zudem erfährt man hier etwas mehr zum Background verschiedenen Charaktere. Leider kommen diese Hintergrundinformationen erst hier zu Tage - im Film vermisste man dieses ein wenig. Der Beitrag zu den bisherigen Predator-Filmen aus Zusammenschnitten von Highlights aus den ersten drei Teilen. Praktisch, wenn man sich schnell noch einmal die Filme in Erinnerung rufen möchte. Den Abschluss bilden eine Bildergalerie und drei verschiedene Trailer zum aktuellen Teil der Filmreihe.

Fazit

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Ganz so schlimm wie die Befürchtungen zunächst waren, ist der neuste Teil des Predator-Franchises dann doch nicht ausgefallen. Sicherlich, an den Ursprungsteil und dessen Kultcharakter kommt er nicht ran und auch die Neuerungen werden den ein oder anderen Fan vor den Kopf stoßen. Trotzdem erhält man mit Shane Blacks Werk einen ordentlichen und kurzweiligen Actionfilm. Die Humoristische Seite kommt mal passend, mal etwas zu sehr mit dem Holzhammer - dafür ist aber die Action wieder erstklassig in Szene gesetzt. Auf technischer Seite gibt es nicht viel zu bemängeln, ganz im Gegenteil: Sowohl beim Bild als auch beim Ton überzeugt die Umsetzung mehr als zufriedenstellend. Tolle Farben, perfekte Tiefenschärfe und sehr viele Details lassen einen kaum glauben, dass man es hier 'nur' mit einer Blu-ray zu tun hat. Ebenso beim Ton, dessen deutsche DTS-Spur noch einmal zeigt, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Inhaltlich hätte man sich etwas mehr Mühe mit den einzelnen Charakteren geben sollen – diese dienen nämlich größten Teils wieder nur als Opfer der Predatoren – aber das ist innerhalb der Filmreihe nun auch nichts Ungewöhnliches mehr. Potential steckt also noch im Predator – ganz misslungen ist das Upgrade somit nicht. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Predator - Upgrade Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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7 Bewertung(en) mit ø 3,18 Punkten
Predator - Upgrade Blu-ray
Story
 
2.3
Bildqualität
 
4.3
Tonqualität
 
4.1
Extras
 
2.0

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